OT-Sicherheit entlarvt: Der 'Air Gap'-Mythos & warum Einweg-E-Mails unerlässlich sind

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OT-Sicherheit entlarvt: Der 'Air Gap'-Mythos & warum Einweg-E-Mails unerlässlich sind

In der sich ständig weiterentwickelnden Landschaft der industriellen Cybersicherheit reichen herkömmliche Ansichten oft nicht aus. Benjamin Bachmann, Director Group Information Security bei Bilfinger, beleuchtete kürzlich in einem Gespräch mit Help Net Security den wahren Zustand der Verteidigung von Betriebstechnologie (OT). Seine Erkenntnisse sind eine deutliche Erinnerung daran, dass selbst die scheinbar isoliertesten Industrieanlagen anhaltenden und ausgeklügelten Bedrohungen ausgesetzt sind. Entscheidend ist, dass er den lange gehegten Glauben an den undurchdringlichen 'Air Gap' entkräftet und unterstreicht, warum eine ganzheitliche Sicherheitsstrategie, einschließlich Tools wie einem Einweg-E-Mail-Dienst, wichtiger denn je ist.

Der 'Air Gap' ist ein Mythos: Konnektivität in der Realität verstehen

Bachmanns wichtigste Offenbarung ist für jede Organisation, die Industrielle Steuerungssysteme (ICS) verwaltet, von großer Bedeutung: Der 'Air Gap' ist weitgehend ein Mythos. Während ein Air-Gapped-System theoretisch keine direkte Netzwerkverbindung zu externen Netzwerken hat, ist die Realität weitaus komplexer. Lieferketten, Anbieterzugriffe, Wartungsaktivitäten und menschliche Interaktionen führen naturgemäß zu Konnektivitätsvektoren. Dies bedeutet, dass ausgeklügelte Bedrohungsakteure diese Lücken oft auf verschiedene Weisen überbrücken können, einschließlich infizierter USB-Laufwerke, kompromittierter legitimer Software-Updates oder sogar Social Engineering, das auf Personal mit Zugriff abzielt. Die wahrgenommene Isolation kann zu einem falschen Sicherheitsgefühl führen und proaktive Netzwerkaufklärungs- und Schwachstellenmanagement-Bemühungen behindern.

Jenseits des Datendiebstahls: Der Drang zur operativen Kontrolle

Im Gegensatz zu traditionellen IT-Verstößen, die auf Datenexfiltration abzielen, betont Bachmann, dass Angreifer, die OT-Umgebungen ins Visier nehmen, in erster Linie die Kontrolle über Operationen erlangen wollen. Diese Motivationsverschiebung bedeutet, dass Ransomware-Crews beispielsweise nicht nur Daten stehlen; sie zielen darauf ab, industrielle Prozesse zu stören, zu stoppen oder zu manipulieren. Die finanziellen Forderungen von Ransomware sind direkt an die Kosten der Ausfallzeit gebunden, was robuste Eindämmungsstrategien und eine schnelle Reaktion auf Vorfälle von größter Bedeutung macht. Dies bedeutet auch, dass jeder anfängliche Zugriffsvektor, egal wie klein, katastrophale Folgen für kritische Infrastrukturen haben kann.

Sichtbarkeit auf Legacy-Infrastrukturen aufbauen & Ihren digitalen Fußabdruck schützen

Viele Industrieanlagen arbeiten mit umfangreicher Legacy-Infrastruktur, was das traditionelle Sicherheitsmonitoring erschwert. Bachmann betont die Bedeutung, durch passives Netzwerkmonitoring Sichtbarkeit zu erlangen, um Anomalien und potenzielle Eindringlinge zu erkennen. Aber was ist mit dem menschlichen Element, das oft als das schwächste Glied bezeichnet wird? Jede Interaktion, jede Registrierung für ein Branchen-Webinar, jeder Download eines Whitepapers oder sogar das Abonnement eines Anbieter-Newsletters mit einer Unternehmens-E-Mail-Adresse trägt zum digitalen Fußabdruck einer Person und einer Organisation bei. Diese Metadaten können für die Bedrohungsakteurszuordnung und gezielte Social-Engineering-Kampagnen von unschätzbarem Wert sein.

Wie Einweg-E-Mails die OT-Sicherheit verbessern

Hier werden Einweg-E-Mail-Dienste wie tempmailo.co zu einem unverzichtbaren Bestandteil einer umfassenden OT-Sicherheitsstrategie:

Wichtige Erkenntnisse für verbesserte OT-Sicherheit:

  1. Der Air Gap ist porös: Gehen Sie von Konnektivität aus. Konzentrieren Sie sich auf eine robuste Netzwerksegmentierung, kontinuierliches Monitoring und proaktives Schwachstellenmanagement für alle industriellen Anlagen, und erkennen Sie an, dass Menschen und Lieferketten inhärente Verbindungspunkte sind.
  2. Priorisieren Sie die operative Kontrolle: Verstehen Sie, dass OT-Angreifer Störung, nicht nur Daten, suchen. Entwickeln Sie umfassende Incident-Response- und Eindämmungspläne und schaffen Sie Sichtbarkeit auf Legacy-Systemen durch fortschrittliches Netzwerkmonitoring, um Anomalien schnell zu erkennen.
  3. Stärken Sie Ihren digitalen Fußabdruck: Jede Online-Interaktion trägt zu Ihrer Angriffsfläche bei. Nutzen Sie Einweg-E-Mail-Dienste, um primäre Identitäten zu schützen, Spam zu reduzieren und den Datenschutz vor Social Engineering und gezielten Phishing-Kampagnen zu verbessern.

Wie Benjamin Bachmann treffend feststellt, geht es bei der Sicherheit in der OT-Welt weniger um theoretische Isolation als vielmehr um praktische, mehrschichtige Verteidigung. Erhöhen Sie Ihre Datenschutzsicherheit und nutzen Sie einen umfassenden Datenschutz. Übernehmen Sie die Kontrolle über Ihre digitalen Interaktionen und sichern Sie Ihren Perimeter mit einer robusten Einweg-E-Mail-Lösung. Holen Sie sich noch heute Ihren temporären Posteingang und umgehen Sie effektiv Spam, während Sie Ihre kritischsten Systeme schützen.

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